Sprachreflexionen: Thomas Steinfeld ("SZ") schreibt in diesem Buch: "Es sind, wenn von gutem Deutsch die Rede sein soll, schnell ein Ruf nach Ordnung und ein Verlangen nach dem strengen Lehrer da und der unangenehme Ton von Vorschrift und Regel, von Pflicht uns Zensur, von Nachhilfe und gefährdeter Versetzung". Steinfeld ist dieser Lehrer nicht; das, könnte man sagen, überlässt er zum Beispiel Wolf Schneider oder, unterhaltsamer, Bastian Sick. Steinfeld hingegen erzählt über unsere Sprache. Dabei spart er nicht mit Lob und Kritik (bei den Vorbildern in diesem Buch: den Schriftstellern), er ordnet ein, geht weit in die Geschichte zurück und garniert alles mit einer Fülle von Zitaten. Wer professionell mit Sprache umgeht - und dabei auch ein emotionales Verhältnis zum Deutschen aufgebaut hat -, wird hier viel Neues, Interessantes finden. Und das sogar mit einigem Lesespaß, wenn man den dozierenden Ton Steinfelds erträgt.
Erweiterung des sprachlichen Gesichtskreises
Sprachreflexionen: Thomas Steinfeld ("SZ") schreibt in diesem Buch: "Es sind, wenn von gutem Deutsch die Rede sein soll, schnell ein Ruf nach Ordnung und ein Verlangen nach dem strengen Lehrer da und der unangenehme Ton von Vorschrift und Regel, von Pflicht uns Zensur, von Nachhilfe und gefährdeter Versetzung". Steinfeld ist dieser Lehrer nicht; das, könnte man sagen, überlässt er zum Beispiel Wolf Schneider oder, unterhaltsamer, Bastian Sick. Steinfeld hingegen erzählt über unsere Sprache. Dabei spart er nicht mit Lob und Kritik (bei den Vorbildern in diesem Buch: den Schriftstellern), er ordnet ein, geht weit in die Geschichte zurück und garniert alles mit einer Fülle von Zitaten. Wer professionell mit Sprache umgeht - und dabei auch ein emotionales Verhältnis zum Deutschen aufgebaut hat -, wird hier viel Neues, Interessantes finden. Und das sogar mit einigem Lesespaß, wenn man den dozierenden Ton Steinfelds erträgt.