Die Rastlosigkeit des Kapitalismus: Die Biologie weiß schon lange, dass etwas vergehen muss, damit Neues, Anderes (und vielleicht Besseres) nachkommt. In der Wirtschaft ist dieser Gedanke erst im 20. Jahrhundert entwickelt worden - von Joseph Alois Schumpeter. Der österreichische Ökonom, der die "schöpferische Zerstörung" geprägt und sich immer als Gegenspieler von John Maynard Keynes empfunden hat (ihn aber vielfach auch ergänzt), ist gerade heute als früher Kapitalismuskritiker spannend. Auch ein tieferes Verständnis von Innovation und Imitation, in dieser Zeit auch wieder aktuell, verdanken wir ihm. In diesem Buch erzählen Heinz D. Kurz und Richard Sturn über Schumpeter und sein Schaffen. Die Reihe "Ökonomen für jedermann" (in der bereits ein Buch über Keynes erschienen und eines über Adam Smith geplant ist) setzt auf die bewährte Darstellung, Mensch und Werk nacheinander zu betrachten.
[tm]
Schumpeter für jedermann
Spannend wie ein Roman Joseph Alois Schumpeter (1885-1950) ist nicht nur einer der bedeutendsten, sondern auch einer der schillerndsten Ökonomen aller Zeiten. Sein Leben und seine wissenschaftliche, politische und unternehmerische Karriere lesen sich spannend wie ein Roman. Der dritte Band aus der Reihe Ökonomen für jedermann berichtet von Schumpeters Jugend und Studentenzeit im Wiener Fin de siècle; seiner wissenschaftlichen Karriere und den Haupteinflüssen auf sein Denken; seinen Erfolg und Misserfolg als Bankier und Spekulant; privaten Schicksalsschläge; seiner Konkurrenz mit dem großen Ökonomen John Maynard Keynes; seiner Auffassung von der schleichenden Zersetzung des Kapitalismus sowie seinem Einfluss auf unser heutiges Denken und wirtschaftspolitisches Handeln. Kurz und Sturn bringen uns den Mann und dessen Theorien näher, dem wir das geflügelte Wort von der schöpferischen Zerstörung verdanken.
Einblicke in die Wirtschaftstheorie
Die Rastlosigkeit des Kapitalismus: Die Biologie weiß schon lange, dass etwas vergehen muss, damit Neues, Anderes (und vielleicht Besseres) nachkommt. In der Wirtschaft ist dieser Gedanke erst im 20. Jahrhundert entwickelt worden - von Joseph Alois Schumpeter. Der österreichische Ökonom, der die "schöpferische Zerstörung" geprägt und sich immer als Gegenspieler von John Maynard Keynes empfunden hat (ihn aber vielfach auch ergänzt), ist gerade heute als früher Kapitalismuskritiker spannend. Auch ein tieferes Verständnis von Innovation und Imitation, in dieser Zeit auch wieder aktuell, verdanken wir ihm. In diesem Buch erzählen Heinz D. Kurz und Richard Sturn über Schumpeter und sein Schaffen. Die Reihe "Ökonomen für jedermann" (in der bereits ein Buch über Keynes erschienen und eines über Adam Smith geplant ist) setzt auf die bewährte Darstellung, Mensch und Werk nacheinander zu betrachten.